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Facharbeitskreis Nachqualifizierung

Warum abschlussorientierte Nachqualifizierung?

Qualifizierte Fachkräfte fehlen: im gewerblich-technischen Bereich, im Dienstleistungsgewerbe sowie im Gesundheitswesen. Darunter leidet nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Unternehmen, sondern langfristig auch der Wirtschaftsstandort Deutschland. Deshalb ist es notwendig, die Gruppe der Geringqualifizierten – Erwachsene ohne anerkannte oder abgeschlossene Berufsausbildung – in den Fokus künftiger Qualifizierungsoffensiven zu rücken. Aus sozial- und wirtschaftspolitischer Sicht ist dabei die abschlussorientierte Nachqualifizierung besonders wirkungsvoll. Dieser ist in der Arbeitsmarktförderung und in den Qualifizierungsprogrammen der Länder und des Bundes ein größerer Stellenwert einzuräumen.

Der Facharbeitskreis Nachqualifizierung verfolgt das Ziel, den Ansatz der Nachqualifizierung bundesweit zu verbreiten, bildungs- und arbeitsmarktpolitisch zu etablieren, die Verknüpfung der Wege/Förderprogramme zum Nachholen von Berufsabschlüssen zu verstärken und die Weiterentwicklung bzw. Verankerung der im Programm "Perspektive Berufsabschluss" des BMBF erarbeiteten bundeseinheitlichen Standards voranzutreiben.

Die abschlussorientierte Nachqualifizierung hat im Gegensatz zu anderen ergänzenden Bildungsstrategien stets den anerkannten Berufsabschluss zum Ziel, d.h., der Einzelne wird unter Berücksichtigung seiner vorhandenen berufsfachlichen Kompetenzen und Erfahrungen für einen Berufsabschluss qualifiziert.

Die Nachqualifizierungsangebote folgen abgestimmten Standards, die sich auf die Konzeption, die methodische und organisatorische Umsetzung sowie die Prüfungsanforderungen innerhalb der Nachqualifizierungsangebote (fachliche Kompetenzfeststellung, Baustein- oder Modulprüfungen) beziehen.

Zu den Standards gehören heute:

Nachqualifizierungsangebote werden über Eigenbeteiligungen von Unternehmen und Betroffenen sowie über die arbeitsmarktpolitischen Regelinstrumente des SGB III und SGB II finanziert (SGB III § 81 – Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) in Verbindung mit § 235c – Programm WeGebAU sowie der IFLAS-Initiative für Arbeitslose und Beschäftigte ohne Berufsabschluss). Mögliche Schnittstellen und Synergien zwischen den Nachqualifizierungen und den Ausgleichsmaßnahmen nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (Anpassungsqualifizierungen) können auf Angebotsebene realisiert werden.

Ziele und inhaltliche Arbeitsschwerpunkte

Der FAK unterstützt den Fachaustausch zur abschlussorientierten Nachqualifizierung, die Schulung und Fortbildung und leistet Fachexpertise. Er nimmt Stellung zu grundsätzlichen und aktuellen Fragestellungen der Arbeitsmarktförderung und der beruflichen Weiterbildung im Kontext der Fachkräftesicherung in verschiedenen Branchen.

Der Facharbeitskreis verfolgt folgende Ziele:

Der Facharbeitskreis hat folgende Arbeitsschwerpunkte:

Wer arbeitet im Facharbeitskreis zusammen?

Der "Facharbeitskreis Nachqualifizierung" ist ein unabhängiges Gremium von Expertinnen und Experten, die im Feld der "abschlussorientierten beruflichen Weiterbildung" aktiv tätig sind bzw. in Modellprojekten/-programmen (zum Beispiel im früheren BMBF-Programm "Perspektive Berufsabschluss") in ihren Regionen maßgeblich an der Entwicklung der Konzepte und an der Abstimmung und Verbreitung der Standards beteiligt waren. Der Facharbeitskreis verfolgt einen interdisziplinären und fachoffenen Arbeitsansatz. Der FAK hat bis zum 30.04.2017 in der bag arbeit gewirkt. Inzwischen arbeitet er verbandsunabhängig.

Die Aufnahme in den FAK erfolgt auf Antrag.

Folgende Sprecher/innen vertreten den FAK innerhalb der bag arbeit und nach außen und koordinieren die Gremien und Aktivitäten:

Dieter Ramcke-Lämmert - GFBM gGmbH, Berlin (ramcke @ gfbm.de)
Susanne Neumann – INBAS GmbH, Berlin (susanne.neumann @ inbas.com)
Herbert Rüb – INBAS GmbH – Büro Nord, Hamburg (rueb @ inbas.com)
Christoph Eckhardt, qualiNETZ GmbH, Duisburg (eckhardt @ qualinetz.de)

Downloads

Weitere interessante Downloads finden Sie zum einen unter www.bagarbeit.de im Bereich "Feststellung von Kompetenzen für die Nachqualifizierung - Fachtagung" sowie zum anderen als PDF-Dokument "WZB - Ohne Abschluss keine Chance" und als Publikation "Baethge/Severin - Sicherung des Fachkräftepotenzials durch Nachqualifizierung".